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Privatconsult - Vermögensberatung GmbH Wien

PC – Weekly KW 19

Marktdaten / Marktüberblick

AKTIEN – USA

Reopening, Medikament gegen COVID 19 und Fed-Billionenprogramm: Gilead Sciences hat in der vergangenen Woche bereits erste leicht positive Testdaten beim antiviralen Mittel Remdesivir zur Behandlung von Corona veröffentlicht. Übers Wochenende erhielt das Unternehmen überraschend die Zulassung zur Behandlung von Corona-Patienten in Krankenhäusern. Das erhöht den Druck auf die regionalen Gouverneure, die Wirtschaft der einzelnen Bundesstaaten wieder hochzufahren. Dafür gibt es bereits ein Konzept in drei Schritten: Phase 1: Ansammlungen von mehr als 10 Personen sollten weiterhin vermieden werden. Homeoffice ist weiterhin zu forcieren, allerdings wo möglich, sollten Arbeitnehmer stufenweise an den gewohnten Arbeitsplatz zurückkehren. Restaurants, Kinos und Gotteshäuser sollen nur öffnen, wenn ein Sicherheitsabstand zwischen Besuchern und Besucherinnen gewährleistet werden kann. Phase 2: Schulen sollen wieder öffnen. Phase 3: Arbeitnehmer werden wieder ohne Einschränkungen an ihre Arbeitsstellen zurückkehren, dann sollen auch wieder Besuche in Altersheimen und Krankenhäusern erlaubt werden. Gefährdete Bevölkerungsgruppen sollen aber weiterhin Abstand zu anderen Menschen einhalten. Personen, die nicht zu diesen Gruppen gehören, sollen erwägen, so wenig Zeit wie möglich in Menschenmengen zu verbringen. Weitere Positivnachricht: Die Fed gab ein weiteres 2,3 Billionen-Dollar schweres Paket zur Stützung von KMUs bekannt, um der Massenarbeitslosigkeit von mittlerweile rund 30 Millionen Arbeitslosen infolge der Conrona-Krise entgegenzuwirken.

Insgesamt 2,3 Billionen von der Fed zur Verbesserung des Kreditflusses an Unternehmen und private Haushalte, die von der Corona-Krise betroffen sind: Bis zu 600 Mrd. USD stehen kleinen und mittleren Unternehmen als Kredite zur Verfügung (Main Street Lending Programm). KMUs (Grenze: 10000 Mitarbeiter, Umsatz 2,5 Mrd. USD), die vor der Krise noch gut dastanden, erhalten von Banken vierjährige Kredite ohne Zins und Tilgungszahlung. Diese verkaufen ihrerseits 95 Prozent des Kreditvolumens an die von der Fed eingerichtete „Main Street Facility“. Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung des Kreditflusses an Haushalte und Unternehmen über den Kapitalmarkt. Insgesamt stehen dafür 850 Mrd. USD bereit. Darüber hinaus sollen über die lokalen Regierungen für die von Corona betroffenen Haushalte und Firmen ein Volumen von 500 Mrd. USD bereitgestellt werden (Municipal Liquidity Facility).

Nicht ganz so schlecht als erwartet fiel der Rückgang des Aktivitätsniveaus des Produktionssektors aus. Im April ging der entsprechende Einkaufsmanager-Index gegenüber März von 49,1 auf 41,5 Punkte zurück. Allerdings ist der Ausblick im Zuge eines starken Einbruchs bei einem vorauseilenden Indikator düster: Es brach nämlich der Index für die Auftragseingänge um 15,1 auf 27,1 Punkte ein. Indessen zeigen die Lagerbestände noch ein relativ hohes Niveau während die Preise weiter fallen – Deflationäre Kontraktion ist angesagt.

 

Das BIP der USA schrumpfte mit annualisiert 4,8% stärker als die von Dow Jones befragten Volkswirte erwarteten. Sie gingen nur von minus 3,5% aus. Der Rückgang war der stärkste seit dem vierten Quartal 2008 (damals minus 8,4%). Die Schließung von Läden führte zu einem Rückgang des Konsums um 7,6%. Die Ausgaben für langlebige Güter brachen um 16,1% ein und jene für Dienstleistungen um 10,2%. Exporte gingen um 8,7% zurück. Kritisch wird vor allem das zweite Quartal in dem laut Experten eine aufs Jahr hochgerechnete Schrumpfung um ein Drittel der Wirtschaftsleistung möglich ist.

Binnen 6 Wochen rund 30 Mio. Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA: Es dauert da nicht alle Anträge auf einmal gestellt werden können, doch die Dynamik erinnert an die 30er-Jahre: „In den USA stellten in der per 21. März endenden Arbeitswoche 3,28 Mio. Einwohner Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung verglichen mit 281.000 in der Vorwoche. Diese Zahl ist ein absoluter Rekord. Bisher die meisten neuen Arbeitslosen gab es in der Woche endend am 2. Oktober 1982 mit 695.000“. Mit dieser Nachricht begann der Schrecken: Eine Woche später folgten weitere 6,8 Mio. Erstanträge. In den Wochen endend am 4. und 11. April folgten jeweils 6,6 Mio. bzw. 5,2 Mio. weitere. Endend mit 18. April folgte ein weiterer Schub von 4,4 Millionen, sogar etwas mehr als erwartet. In der Woche endend am 25. April folgten weitere 3,8 Millionen Erstanträge. Faktisch 30,1 Mio. neue Arbeitslose in nur 6 Wochen – Das sind 18,2% der zivilen Arbeitsbevölkerung (Teilnehmer am Arbeitsmarkt) im Februar. Aufgrund von verwaltungstechnischen Zeitverzögerungen ist die offizielle Arbeitslosenquote von Februar auf März erst von 3,5 auf 4,4% gestiegen. In Wirklichkeit haben wir in den USA bereits rund 25% „Realtime“-Arbeitslosenquote.

Katastrophale Quartalsbilanzen: Per 1. Mai veröffentlichten 55% der S&P 500 Unternehmen Zahlen für das 1. Quartal 2020: Nur noch 65% der Firmen veröffentlichten Gewinne pro Aktie über den Analystenschätzungen, ein Wert, der unter dem 5-Jahresschnitt von 73%. Aggregiert betrachtet lagen die veröffentlichten Gewinne 2,5% über den Analystenerwartungen. Der 5-Jahres-Schnitt liegt bei +4,9%. Für das laufende Quartal wird somit von einem Gewinneinbruch bei den S&P 500 Unternehmen von 13,7% ausgegangen – so die Daten von FactSet. Das wäre der größte Quartalsgewinneinbruch seit dem 3. Quartal 2009 (-15,7%).  Für das Gesamtjahr 2020 rechnen Analysten bei 2,9% Umsatzrückgang mit einem Gewinneinbruch von 17,8%. Das 12-Monats-Forward KGV zeigt mit 20,2 (10Jahres-Schnitt 15,0) enormes Rückschlagpotenzial.

AKTIEN – EUROPA

BIP-Schrumpfung in Europa: Ausgangssperren und Restriktionen zur Seuchenbekämpfung legen Europa lahm. Das BIP ist im Euroraum im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,3% gesunken. In der EU lag der Rückgang bei 2,7% – so die von Eurostat veröffentlichte vorläufige Schnellschätzung für das erste Quartal 2020. Und laut Aussage von EZB-Präsidentin, Christine Lagarde, in der Pressekonferenz anlässlich der Zinsentscheidung vergangenen Donnerstag kann es noch viel schlimmer werden: „Ohne den von Experten des Eurosystems erstellten gesamtwirtschaftlichen Projektionen vom Juni 2020 vorgreifen zu wollen, könnte aber das BIP im Euroraum den von Experten der EZB erstellten Wachstumsszenarien zufolge in diesem Jahr um 5 % bis 12 % zurückgehen“.

Gewinneinbruch in Europa gewinnt an Dynamik: Laut Refinitiv-Konsens sollten im 1. Quartal 2020 die Gewinne der Unternehmen bei 7,1% Umsatzrückgang um 24,8% einbrechen. Rechnet man den schwachen Energiesektor raus, dann bremsen sich Umsatz- und Gewinneinbruch auf je -3,3 bzw. -23,3%.  Die Einschätzung hat sich in den vergangenen Wochen kontinuierlich verschlechtert. Für das Gesamtjahr 2020 rechnen Analysten bereits mit einem Gewinneinbruch um 20,1% im STOXX 600. Noch jeweils um 7,8% bzw.2,5% sollen die Bereiche Versorger und Healthcare wachsen, während der Energiesektor infolge niedriger Ölpreise voraussichtlich einen Gewinneinbruch von 56,8% erleiden wird. Das ist aber erst der Anfang, denn Analystenprognosen verändern sich zeitverzögert auf relevante Ereignisse.

AKTIEN – SCHWELLENLÄNDER / ASIEN

Chinas offizieller Einkaufsmanagerindex verringerte sich zwar von März auf April von 52 auf 50,8 Punkte, blieb aber noch immer im Wachstumsbereich (über 50). Doch die strukturellen Wirkungen der Corona-Krise wie hohe Lagerbestände und ein Auslandsnachfrageeinbruch bleiben. Entsprechend ist der Teilindex der Exportaufträge im April von 46,4 auf 33,5 Punkte abgestürzt. Im ersten Quartal schrumpfte Chinas BIP um 6,8% – erster Rückgang seit Start der Quartalsstatistik im Jahr 1992. Darüber hinaus warnen Analysten vor fast 30 Millionen Arbeitsplatzverlusten in diesem Jahr.

Japan in Rezession: Die japanische Wirtschaft dürfte nach den Prognosen der Zentralbank in dem im April begonnenen Fiskaljahr um 3 bis 5 Prozent schrumpfen. Bereits infolge der Erhöhung der Konsumsteuer im Oktober von 8 auf 10 Prozentpunkte ist die Wirtschaft bereits zum Jahresende 2019 hin geschrumpft. Gegen die aktuelle Krise kämpft die Regierung mit Helikoptergeld. Jeder Japaner soll umgerechnet 860 Euro erhalten.

ANLEIHEN

Massenarbeitslosigkeit und düstere Ausblicke von Fed, EZB und Bank of Japan, ein 2,3 Billionen-Dollar-Programm der Fed und weitere längerfristig Finanzierungstranchen der EZB bei anhaltender wirtschaftlicher Kontraktion im Euroraum und den USA sprechen für lockere Geldpolitik und entsprechend hielten sich die Renditen für Staatsanleihen entwickelter Länder auf niedrigem Niveau. In den USA waren in der abgelaufenen Woche die Renditen 10jähriger Treasuries fast unverändert bei 0,61%. Schließlich kauft die Fed im Notfall unbegrenzt Staatsanleihen und in Großbritannien vollzog die Bank of England mit der Ankündigung einer zwischenzeitlichen Direktfinanzierung des Staates mittels der Notenpresse einen Tabubruch. Dort gingen auf Wochenbasis die Renditen um 5 Basispunkte auf 0,24% zurück. Nachdem bei der EZB nach ihrem zuletzt eher zurückhaltendem Agieren noch Handlungspotenzial besteht und die Wirtschaft des Euroraums stark schrumpft, kam es bei zehnjährigen deutschen Bundesanleihen auf Wochenbasis bereits zu einer Ausdehnung der Negativrenditen um 11 Basispunkte auf minus 0,59%! (auf Monatsbasis ein Rückgang um 14 BP).

Die am ICE BofAML US High Yield Master II Option-Adjusted Spread gemessenen Risikoprämien von US-High Yield Corporate Bonds auf US-Treasuries sind infolge der zahlreichen Stützungsmaßnahmen von US-Regierung und Fed sowie der Aussichten auf einen Neustart der US-Wirtschaft (Reopening) rückläufig. Im Wochenverlauf gabs bis Ende April einen Rückgang des Spreads von 7,87 auf 7,63 Prozentpunkte.

EDELMETALLE und ROHSTOFFE

In den USA drohen Versorgungsengpässe bei Fleisch: Die drei größten US-Metzgereien für Schweine, Smithfield Foods, JBS und Tyson Foods (15% des Marktes) sind wegen Covid 19 geschlossen. Nach Angaben der Gewerkschaft für Arbeiter in der Ernährungswirtschaft (UFCW) haben in den vergangenen Wochen mindestens 13 Fleischunternehmen die Produktion eingestellt, was die Schlachtkapazitäten bei Schweinen um 25% und bei Rindern um 10% verringert hat. Gleichzeitig fehlen den US-Farmern derzeit Erntehelfer. Die Folgen zeigen sich bei den Agrarrohstoffpreisen. Auf Wochenbasis stieg der Preis für mageres Schwein um 22%, Lebendrind um 6%, Milch Class III Futures um knapp 5%. Quer durch die Bank steigen Sojabohnen und Sojaprodukte. Hinzukommen Anstiege bei Organgensaft (Vitamin C gegen Corona, höhere Nachfrage), Hafer und Mastrind.

WÄHRUNGEN

Durch die expansive Geldpolitik der Fed bei anhaltender Zurückhaltung der EZB schwächte diese Woche der US-Dollar zum Euro um ca. 1,4% ab. Ebenfalls schwächer waren Pfund und Yen sowie die Rohstoffwährungen Kanadischer und australischer Dollar. Per Saldo zeigte sich eine tendenzielle Eurostärke in der vergangenen Woche. Die Carry-Trade Währungen Mexikanischer Peso und Südafrikanischer Rand tendierten nach der EZB-Entscheidung erneut schwächer. Niedrige Öl- und Rohstoffpreise belasten die Handelsbilanz Öl- und Rohstoff-exportierender Ländern, weshalb auch der Russische Rubel unter Druck steht.

Diese WOCHE - worauf zu achten ist!

04.05.2020

China: Caixin PMI Produktion

05.05.2020

EUR: Wirtschaftsprognose EU-Kommission USA: Markit PMI Gesamtindex; ISM nicht verarbeitendes Gewerbe

06.05.2020

Caixin China PMI Dienstleistungen EUR: Markit PMI Gesamtindex, Einzelhandelsumsätze USA: ADP Beschäftigungsänderung; EIA Rohöl Lagerbestand

07.05.2020

Japan: BoJ Geldpolitik Sitzungsprotokoll China: Handelsbilanz UK: Bank of England trifft geldpolitische Entscheidungen USA: Erstanträge Arbeitslosenunterstützung; Lohnstückkosten; Arbeitsproduktivität

08.05.2020

USA: Arbeitsmarktdaten: Erwerbsbeteiligungsquote, Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft, Arbeitslosenquote, Durchschnittliche Stundenlöhne, Nettoveränderung Beschäftigung

Galt in der vergangenen Woche als positiver Markttreiber.

In der abgelaufenen Woche weder ein eindeutig positiver noch eindeutig negativer Markttreiber.

Galt in der vergangenen Woche als negativer Markttreiber.

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